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Per Bus und Bahn, zu Lande und auf dem Wasser durchquerte ich zwanzig Länder des Schwarzen Kontinents. Erlebnisintensive Begegnungen mit den Menschen und der Landschaft unterschiedlichster Zonen aus Nord- und Süd- sowie Ost- und Westafrika führten zu ungewöhnlichen Einblicken in die faszinierenden, aber auch überaus harten Lebenswelten dieser Länder und Völker.

Ich begann meine Reise in Gambia, dem kleinsten Land an der Küste Westafrikas. Dem Gambiafluss folgend gelangte ich nach Mali, in das einst mächtigste Königreich Afrikas. In den engen verwinkelten Gassen von Djenne, auf einer Insel im Binnendelta des Niger gelegen, fühlte ich mich in diese Zeit zurückversetzt: Hier steht die größte Lehmmoschee der Welt, ein monumentaler Prachtbau, die der Herrscher Kankan Mussa bei seiner Pilgerreise nach Mekka vor fast tausend Jahren errichten ließ.

Südlich des Niger suchte ich in den Weiten der Sahelzone um den Tafelberg von Bandiagara zahlreiche Dogondörfer auf. Ein besonderes Erlebnis in Ghana, in Kumasi, war der prunkvolle Umzug bei der Inthronisationsfeier des „Goldkönigs“ der Ashanti. Große Forts entlang der ehemaligen Goldküste, auch in Benin und Gambia, erinnern an die Zeit des Sklavenhandels.

In Ostafrika, zunächst in Äthiopien, verbrachte ich Wochen bei den nilotischen Naturvölkern der Karo, Surma und Mursi im Omo-Tal, die durch besonderen Körperschmuck (Bemalung, Ziernarben, Tellerlippen bei den Frauen) auffallen. Die traditionelle Existenzweise dieser Stämme ist heute bedroht. Im äthiopischen Hochland des Nordens, in Lalibela, bezeugen die in Tuffstein geschnittenen koptischen Monolithkirchen und in Felshöhlen lebende Einsiedlermönche die uralte Tradition des Christentums in Afrika.

Über die Transafricana, die große Nord-Süd-Verbindung, erreichte ich die tropischen Regionen des Kontinents. In Ruanda, dem noch immer nicht ganz befriedeten „Land der tausend Hügel“, hielt ich erschütternde Zeugnisse über die tragischen Ereignisse des Völkermords von 1994 fest. Weiter führte die Tour durch wildreiche Savannen und dampfende Urwälder bis hin zu den atemnah fotografierten Berggorillas im Virunga-Gebirge.

Mit dem ehemals deutschen Dampfschiff „Graf von Götzen“ gelangte ich auf dem Tanganyika-See ins südliche Afrika, wo die Viktoria-Wasserfälle, die endlosen weißen Sandstrände Mocambiques, das Kap der Guten Hoffnung und die Namib-Wüste nur einige weitere Stationen meiner Reise waren.

Zum Schluss noch ein Überblick der Länder meiner 15-monatigen Reise, über die ich in meiner Dia-Show berichte:

Gambia, Senegal, Mali, Burkina Faso, Ghana, Togo, Benin, Ägypten, Äthiopien, Kenia (mit Insel Lamu), Uganda, Ruanda, Tansania (mit Sansibar), Sambia, Simbabwe, Mocambique, Südafrika, Namibia.

   

 

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